Die Tricks der Profis: Passstücke

Durch moderne Hochleistungsprodukte mit sehr guten Verarbeitungseigenschaften und hilfreiche Profi-Werkzeuge gelingen Heimwerkern beim Fliesenlegen exzellente Ergebnisse.


Sogar Ecken und Kanten, Wasser- und Türanschlüsse sind damit kein Problem. Was Sie über fachgerechtes Zuschneiden von Fliesen wissen sollten, steht auf diesen zwei Seiten.

Die Werkzeuge

Für gerade Schnitte empfehlen wir Ihnen, unbedingt eine Schneidemaschine zu benutzen. Denn damit geht’s am leichtesten: Maschine auf das entsprechende Maß einstellen, Fliese einlegen und auf der Glasurseite anritzen.

Nun können Sie mit der integrierten Brechvorrichtung die Flies brechen.

Nutzen Sie eine elektrisches Schneidegerät, schneiden Sie am besten nass. Das Wasser kühlt das Werkzeug und lässt weniger Staub aufwirbeln. Bitte informieren Sie sich jedoch vorher, ob Ihr Werkzeug zur Bearbeitung mit Wasser geeignet ist. Falls dies bejaht wird, arbeiten Sie vorsichtig, da sie ja mit Strom arbeiten.

Die Wahl des richtigen Werkzeuges ist mitentscheidend, wie sauber und zügig Sie vorankommen. Das Ergebnis ist ein sauberer Schnitt in kürzester Zeit.

Preiswerte Alternativen zur Schneidemaschine sind Glasschneider und Lineal und die Fliesenzange.

 

Auch ein Winkelschleifer, bestückt mit einer Diamant-Trennscheibe, leistet gute Arbeit. Vergessen Sie nicht, die Trennlinie vorher mit Klebeband zu bekleben.

 

Solche Aussparungen sind leicht zu bewerkstelligen: Mit der Fliesenzange, die oben wie ein „Papageienschnabel“ geformt ist, die Aussparung mit Gefühl vorsichtig „ausknabbern“.

Wenn Ihnen Wasseranschlüsse oder ähnliches in die Quere kommen, ist das A und O: Genau ausmessen und sorgfältig auf die Fliese übertragen und anzeichnen.


Muss man in der Fliese für ein Loch Platz schaffen, z.B. für einen Sanitäranschluss, haben Sie mehrere Möglichkeiten. Mit dem Lochbohreraufsatz für die Fliesenschneidemaschine gehen Sie besonders schonend vor.


Im Handel ist auch dieses Fliesenlochgerät erhältlich. Die Fliese wird eingespannt und in der Mitte des Rings mit dem Fliesenhammer durchlöchert. Die Öffnung lässt sich danach mit Fliesenhammer oder einer Fliesenzange erweitern.




Der Profi-Tipp von Ceresit. Kleiner Tipp - große Wirkung!

Richard Wagner, technischer Hauptfachberater:

Eine glatte Fliese gut sichtbar punktgenau zu markieren und ohne Abrutschen anzu- bohren, gelingt verblüffend einfach, wenn man die Stelle vorher mit Krepp oder Gewebeband beklebt. Auch bei glatten Schnitten mit einem Winkelschleifer arbeitet man vorzugsweise mit Klebeband, da so „ausgefranste“ Schnittkanten vermieden werden. Der Profi-Tipp von Ceresit: