Dauerelastische Fugen im Außenbereich - Boden

Bei großflächigen Verfliesungen im Außenbereich muss ca. alle 4 m2 eine Dehnungsfuge gebildet werden. Das ist besonders wichtig, da sich sowohl der Baukörper als auch die gefliesten Außenflächen durch die hohen Temperaturschwankungen enorm ausdehnen bzw. zusammenziehen. Das dauerelastische Hochleistungs-Silikon Ceresit Bau Silikon wirkt wie ein Stoßdämpfer und macht alle Bewegungen mit, ohne undicht zu werden.

 

 

 

Die Produkte

Ceresit Bau-Silikon

Die Werkzeuge

Die Arbeitsschritte

Querschnitt einer richtig gelegten "Anschlussfuge".

 

Querschnitt der idealen "Dehnungsfuge".

 

Zunächst werden die Anschlussfugen sorgfältig mit Klebeband abgeklebt.

Hinterfüllschnüre mit stumpfem Schraubenzieher, Pinselstiel o.ä. so tief eindrücken, wie die Fuge breit ist.

 

Jetzt wird die elastische Dichtmasse mit fließender Handbewegung blasenfrei in die Fuge eingespritzt.

 

Ceresit Glätt-Cutter mit Prilwasser befeuchten und Dichtmasse gleichmäßig nachglätten.

Man kann auch mit etwas Geschick und dem richtigen Werkzeug Fugen ohne abzukleben abdichten. Hierzu die Masse großzügig in die Fuge einbringen …

 

… und dann mit dem Spezialwerkzeug – Fugenglätter – scharf abziehen. Den Glätter vorher kurz mit Prilwasser benetzen.

 

Zwischendurch die überschüssige Masse immer wieder, z.B. mit einem Papiertaschentuch, entfernen, neu ansetzen und die Fuge bis zum Ende glätten. Fertig.




Der Profi-Tipp von Ceresit. Dehnungsfugen richtig platzieren.

Andreas Bolte, Laborleiter Dichtstoffe

Dauerelastische Fugen werden in jedem Fall dort eingesetzt, wo bereits bauseitig Dehnungsfugen vorhanden bzw. vorgesehen sind. Bei sehr flachen Fugen, die keine Hinterfüllschnüre aus Schaumstoff-Rundprofilen aufnehmen können, kann man auch Folienstreifen aus Polyethylen (PE) oder Klebefilmstreifen (Pritt) einlegen, um eine 3-Flanken-Haftung zu verhindern. Der Profi-Tipp von Ceresit: