
Die Materialien, aus denen ein Haus besteht, sind zwar starr, aber nicht unbeweglich. Durch Temperaturschwankungen und veränderte Luftfeuchtigkeit „arbeiten“ Stein, Gips oder Holz, Form und Ausdehnung ändern sich im Millimeterbereich. Mit der falschen Dichtmasse (bzw. Fugenmörtel) würden unweigerlich Spannungsrisse entstehen. Um diese in einer gefliesten Oberfläche zu vermeiden, muss an den entscheidenden Nahtstellen dauerelastisch verfugt werden. An allen Ecken und Anschlussbereichen zwischen unterschiedlichen Materialien, wie man sie besonders im Sanitärbereich vorfindet. Wir empfehlen Ceresit Sanitär-Silikon, denn es nimmt Bewegungen auf, ist wasserdicht und wirkt über lange Zeit Schimmelbildung entgegen. Und so wird dauerelastisch verfugt:






Zunächst werden die Fugenränder sauber abgeklebt.
Platzieren Sie das Klebeband auf beiden Seiten der Fuge und drücken Sie es gut an. Je korrekter Sie arbeiten, desto besser wird das Ergebnis.
Zum Öffnen der Kartusche nehmen Sie den Ceresit Glätt-Cutter (siehe auch Bild 7). Mit ihm können Sie auch die Spitze der Düse entsprechend der Fugenbreite schräg anschneiden.



Nun die Dichtmasse gleichmäßig und blasenfrei in die Fuge drücken.
Auf diese Weise alle Fugen füllen.
Für ein fachgerechtes Glätten die frische Fugendichtung leicht mit Pril-Wasser einsprühen.



Jetzt lässt sich die überschüssige Dichtmasse mit dem Ceresit Glätt- Cutter (wie mit einem Löffel) durch vorsichtiges Schieben sauber abnehmen.
Gleich darauf das Klebeband mit Gefühl entfernen.
Für den abschließenden Glättvorgang einen Finger mit Pril-Wasser benetzen und eventuell noch vorhandene Unebenheiten glatt streichen.